Da ein Grossteil unseres Chengde-Tages schon vorueber war (morgen sollte es zur Mauer gehen) sind wir gleich in die ueberteuerte Palastanlage. Bemerkenswert waren der Raum in dem einer der Kaiser die Knebelvertraege mit den Europaeren (Stichwort Opiumkriege) unterzeichnet hat und "the former address of the Emperor's toilet". Dafuer hat der dahinterliegende Park mit vielen kleinen Seen, Pavillons und der ein oder anderen ruhigen Ecke doch fuer den permanenten chinesischen Geraueschpegel entschaedigt. Und Super-Wetter hatten wir auch wieder. Uebrigens war das auch in Peking ganz gut. An den ersten Tagen noch etwas versmogt waren die folgenden Tage von strahlendem Sonnenschein gepraegt. Untypisch. Da hat die Zwangsschliessung von Fabriken im Umkreis von Peking wohl doch funktioniert.
Auf dem Rueckweg zum Hotel haben wir die Chinesen bei einer ihnen sehr lieben Beschaeftigung beobachten koennen, dem Abendtanz in irgendeinem Park. Man sieht sie oefter in 2-er Paerchen oder in Formation zu chinesischem Singsang oder oesterreichischem Walzer dahinwiegen, immer in Gruppen von bis zu 50 Leuten. Da kommt man immer gleich ins Gespraech, und wenn unsereiner da mitmachen wuerde, waeren wir schnell DAS Gespraechsthema im Ort. Zum Glueck kann man das Auf-die-Fuesse-treten so anschaulich auch ohne chinesisch-Kenntnisse demonstrieren. Ausserdem gabs auf Weg noch einen auf einem Fahrrad montierten Kirmes-Schiessstand zu sehen, das wird dann mit den bald folgenden Bildern nachvollziehbar.
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| Chengde |

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