Bei soviel Programm merken wir, dass wir immer spaeter aufstehen. So auch heute, ich glaub es war deutlich nach 2 Uhr eh wir unseren Hintern aus der Wohnungstuer bewegt haben. Und wer sich so gehen laesst, der bekommt natuerlich die Quittung, das geplante Programm muss ordentlich zusammengestaucht werden. Erstes Ziel fuer heute war der Seidenmarkt in Peking. Neben Seide gibt es dort auch allen moeglichen Tand zu erstehen, von Schmuck ueber Lebensmittel bis zu Klamotten, Taschen, etc. Das uebliche chinesische Durcheinander halt. Wichtigste Regel: Feilschen, Feilschen, Feilschen. Ohne wirkliches Interesse zu haben habe ich mir eine (angebliche...) Gore Tex-Jacke angeschaut. Eroeffnungspreis war 1200 yuan (durch 10 und ihr habt den euro-preis), als ich ging, war sie noch bei 180 yuan.
jak. neben mir sitzen zwei hm.. naja. 8 jaehrige, rauchen mich an und gucken auf meinen bildschirm. ihr stinkt!
Wir haben hier und da ein wenig einkauft, diesel-jeans fuer 10 euro, quicksilver-t-shirts fuer 5 euro und skijacken fuer 20-30 euro. :-)
Das danach geplante Kuenstlerviertel 798 ist dem Spaetaufstehen geopfert worden und Katha+Lars sind gen Pekingoper getingelt waehrend Nicole und ich Bahntickets fuer morgen gekauft haben und ein wenig entspannen wollten. Dummerweise kam da ein Platter dazwischen, aber auch den haben wir trotz limitierter Chinesischkenntnisse gemeistert. Ach und gleichzeitig rief dann unser netter Tibet-Organisator an, der mich schon einige Male sinnlos zum Ostbahnhof geschickt hatte, um Tickets fuer die Bahn nach Lhasa zu bekommen. Wegen Kurzfristigkeit planen wir nun einen Hinflug und dann die Bahnfahrt nach Xian, zur Terracotta-Armee. Katha und Lars tingeln per Bahn Richtung Xian und nehmen auf dem weg u.A. Shaolin-Kloster mit. Naja, der Gute hatte eine neue Aufgabe fuer uns. Nicole brauchte eine Bestaetigung des Arbeitgebers, dass sie auch wirklich hier arbeitet, Visum genuegt nicht. Und das Ganze bitte innherhalb der naechsten 30 Minuten, abends um halb Sieben. Schon mal geguckt, wie voll die VW-Parkplaetze um halb sieben so sind, Peter?!? Nach anfaenglichem Widerstreben erklaerte er sich bereit, ihre Arbeitserlaubnis zu akzeptieren (Da steht Arbeitgeber "Hotel Beidu Peking" drin, aber wir sind hier ja in China...) Also abfotografiert, einen kleine Drucker-Klitsche aufgetan und ihm zugemailt. Diese ganzen Feuerwehraktionen fuehrten dann leider dazu, das das nix mehr mit Ausruhen fuer uns war. Und das Gespann Katha/Lars hatte nicht mehr Glueck, die Pekingoper fand aus unerfindlichen Gruenden nicht statt. Also sind wir nochmal nett Essen gegangen und haben den Abend zuhause bei Nicole ausklingen lassen. Muss ja auch mal sein, so ein Tag ohne viel gesehen zu haben.
Fotos gibts, wenn ich wieder einen vernuenftiges Internetcafe finde...
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