Als wir wir wieder im Hostel waren, hatten wir auch Zuwachs im Zimmer bekommen. Katha hat sich sofort mit 2 Australiern angefreundet, die ihre 24h in Shanghai planten. Wir haben sie gleich mal in das Kuenstlerviertel genoetigt. Außerdem war da noch Rudy, ein Chinese, der gleich das erste Opfer meiner Chinesisch-(Nicht-)Kentnisse wurde. Er hat mir mehrmals versichert, mein Chinesisch w
re perfekt. Ich glaub ich schreib mich bei der VHS wieder aus. Oder hab ich ihn nur nicht richtig verstanden?
Der heutige Tag war etwas, sagen wir mal transportlastig. Wir wollten nach Qibao, ein Teil von Shanghai, der noch einigermassen traditionell aussieht. Dem Lonely Planet folgend sind wir unter Umsteigen zu einem Stadion im Südwesten der Stadt gefahren, dann einmal rumgelaufen, zu einem Busbahnhof, dann mit dem Bus weiter.. Hat bestimmt so 1 bis 1,5h gedauert, nur um bei der Ankunft zu sehen, dass da auch eine U-Bahn-Station war... Nicht ganz so up-to-date unser treuer Begleiter. Qibao selbst war durchwachsen. Es gab die üblichen Aufgespießten Wachteln und noch einiges anderes obskures Zeug. Leider war ich nicht hungrig, obwohl ich mir ja vorgenommen habe, diesmal einiges davon zu Essen... Für die richtig harten Sachen hoffe ich da im Übrigen noch auf Nicoles kulinarischen Tatendrang, Katha ist als Teilzeit-Vegetarierin da etwas vorsichtiger. Nicole und Kathas Freund Lars treffen wir am Montag in Peking. Zurück nach Qibao. Das war mal ganz nett zum Drübergehen und wir haben die Gelegenheit zu einer kleinen Bootsfahrt genutzt, aber der Bringer wars nicht und angesichts der unnötig langen Anreise haette man die Zeit auch (wie im anschluss eigentlich geplant) in irgendeinem Museum verbringen koennen. Aber wie es das Schicksal so wollte war es dann ploetzlich auch schon wieder zu spaet fuer irgendwas anderes und wir haben uns noch kurz die Fuesse fuer ein Bahnticket platt gelaufen (Antwort: Gabs nur bis 17.30, morgen wieder) und sind dann in den Bus nach Suzhou, ca. 2h westlich von SH. Hier im Umkreis werden wir die nächsten 2 Tage verbringen, um dann am WE Richtung Peking weiterzujetten. Wie wir uns mit dem ersten Taxifarer gezofft haben gibts dann im nächsten Eintrag. Grüße aus einem Schaufenster in Suzhou (=Jugendherberge)!
So, diese dünne Leitung nervt. Hab eigentlich noch ein paar mehr Bilder, aber die versuche ich, morgen hochzuladen. Jetzt erstmal ab ins Bett. Gute N8.
![]() |
| ShanghaiII |

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen