Donnerstag, 4. September 2008

Keine Fotos von Gassen mehr... in Shangahi

So, 2 Tage sind rum, da ists wieder Zeit für ein kurzes Update aus dem Land der Paralympics. Es fällt übrigens auf, wie schnell die Chinesen umgestellt haben. In SH und HK stehen schon fast mehr Paralympics-Schilder als Olympia-Werbetafeln. Najut, die sind aber nicht das einzige, was wir gesehen haben... Gestern stand die "French Koncession§ auf dem selbstgebastelten Programm. Das ist ein Teil von SH, der angeblich durch seine Allen und prunkvolle Architektur ganz besonders zum Verweilen einlädt. Laut Lonely Planet zumindest. Die vom Wuppertaler Arzt empfohlene Ecke xin*irgendwas* entpuppte sich allerdings als Yuppie-Schicki-Micki-Restaurantmeile mit Paulaner-Biergarten. Nicht grad das, was wir suchten. Zu Fuß ging es dann zu einem Kunst Zentrum, dass schon wesentlich netter war. Viele kleine Gassen mit einer Mischung aus Porzellanläden, Cafes, Galerien und Chinesischen Kartenspielern. Trotz zunehmend wunder Fuesse und schwerer Beine konnten wir uns da eine ganze Weile nicht loseisen. Fast hätten wir den "bottomless ice tea (for one week)" genommen, aber so lang wollten wir dann doch nicht bleiben. Trotzdem war der Tag irgendwie schon vorbei, als wir da ankamen. Wir kommen noch immer nicht so richtig aus dem Bett morgens, vielleicht hatte das auch damit zu tun. :-) Auf jeden Fall gings für den AbeAnd zum Jinmao Tower, den üblichen Cocktail in der Bar im 86. Stockwerk zu uns nehmen..
Als wir wir wieder im Hostel waren, hatten wir auch Zuwachs im Zimmer bekommen. Katha hat sich sofort mit 2 Australiern angefreundet, die ihre 24h in Shanghai planten. Wir haben sie gleich mal in das Kuenstlerviertel genoetigt. Außerdem war da noch Rudy, ein Chinese, der gleich das erste Opfer meiner Chinesisch-(Nicht-)Kentnisse wurde. Er hat mir mehrmals versichert, mein Chinesisch w
re perfekt. Ich glaub ich schreib mich bei der VHS wieder aus. Oder hab ich ihn nur nicht richtig verstanden?

Der heutige Tag war etwas, sagen wir mal transportlastig. Wir wollten nach Qibao, ein Teil von Shanghai, der noch einigermassen traditionell aussieht. Dem Lonely Planet folgend sind wir unter Umsteigen zu einem Stadion im Südwesten der Stadt gefahren, dann einmal rumgelaufen, zu einem Busbahnhof, dann mit dem Bus weiter.. Hat bestimmt so 1 bis 1,5h gedauert, nur um bei der Ankunft zu sehen, dass da auch eine U-Bahn-Station war... Nicht ganz so up-to-date unser treuer Begleiter. Qibao selbst war durchwachsen. Es gab die üblichen Aufgespießten Wachteln und noch einiges anderes obskures Zeug. Leider war ich nicht hungrig, obwohl ich mir ja vorgenommen habe, diesmal einiges davon zu Essen... Für die richtig harten Sachen hoffe ich da im Übrigen noch auf Nicoles kulinarischen Tatendrang, Katha ist als Teilzeit-Vegetarierin da etwas vorsichtiger. Nicole und Kathas Freund Lars treffen wir am Montag in Peking. Zurück nach Qibao. Das war mal ganz nett zum Drübergehen und wir haben die Gelegenheit zu einer kleinen Bootsfahrt genutzt, aber der Bringer wars nicht und angesichts der unnötig langen Anreise haette man die Zeit auch (wie im anschluss eigentlich geplant) in irgendeinem Museum verbringen koennen. Aber wie es das Schicksal so wollte war es dann ploetzlich auch schon wieder zu spaet fuer irgendwas anderes und wir haben uns noch kurz die Fuesse fuer ein Bahnticket platt gelaufen (Antwort: Gabs nur bis 17.30, morgen wieder) und sind dann in den Bus nach Suzhou, ca. 2h westlich von SH. Hier im Umkreis werden wir die nächsten 2 Tage verbringen, um dann am WE Richtung Peking weiterzujetten. Wie wir uns mit dem ersten Taxifarer gezofft haben gibts dann im nächsten Eintrag. Grüße aus einem Schaufenster in Suzhou (=Jugendherberge)!

So, diese dünne Leitung nervt. Hab eigentlich noch ein paar mehr Bilder, aber die versuche ich, morgen hochzuladen. Jetzt erstmal ab ins Bett. Gute N8.

ShanghaiII

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